Episode 31: Sell in May - und jetzt?
Lars Reichel spricht mit seinen Gästen Nicolas Saurenz und Jörg Scherer:
- Undurchsichtige Gemengelage an den Aktienmärkten: Während viele Anleger den Nahostkonflikt am liebsten ausblenden würden, bleiben die Auswirkungen längst global spürbar – selbst für die energieunabhängigen USA.
- Gold notiert weiterhin im überkauften Bereich und dürfte seine Konsolidierung noch nicht abgeschlossen haben. Gleichzeitig zeigt der S&P500 charttechnisch trotz All-Time-Highs weiter Aufwärtspotenzial. Die starke April-Performance spricht eigentlich gegen klassische „Sell in May“-Sorgen – doch 2026 fühlt sich anders an als viele Jahre zuvor.
- Historisch richtet sich der Blick der Märkte ohnehin eher auf mögliche Schwächephasen im Spätsommer. Gerade jetzt könnten Risikoanpassungen und defensive Strategien wie Discount-Optionsscheine wieder stärker in den Fokus rücken.
- Interessant: Während europäische Indizes schwächeln, wurde genau diese Zurückhaltung von unserem Trader zum langfristigen Positionsaufbau genutzt. Bei US-Werten zeigen die gettex Risk-Indikatoren dagegen ein deutlich nervöseres Trading-Verhalten.
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